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...in between...

Im SoSe 2022 arbeiteten Studierende der Universität Hildesheim an dem Projekt …in between… . Das Kollektiv, das sich erst während des Projekts kennenlernte, lotet mit seinen unterschiedlichen Charakteren die Spannungsfelder zwischen Gegensätzen wie Individuum/Kollektiv, Begegnung/Abgrenzung, Vertrauen/Verletzung, Zuhören/Ignoranz, Wertschätzung/Respektlosigkeit und andere persönliche und gesellschaftliche Zwischenräume aus.

Um diese Spannung musikalisch hörbar zu machen, löst sich das Kollektiv in den gemeinsamen ImproSessions musikalisch von allen Formen und lässt die Musik in und aus dem Moment entstehen. Es gibt keine Struktur, keine Tonalität, keine Rhythmusbezeichnung, die im Vorfeld festschreibt, wie die Musik klingen soll. Sie kommt aus der Stille und nimmt die Stimmung des Raumes, der Musizierenden, des Publikums auf und macht sie erfahrbar.

Zusammen mit dem Saxophonisten Frank Paul Schubert und Pianisten Jan Hellwig entdeckte das Kollektiv so neue KlangVorstellungen; die einzelnen Stimmen des Kollektivs fügen sich spontan zu neuen Partituren zusammen.

Gemeinsam mit Daniel Wolff werden auch die visuellen Gestaltungsmöglichkeiten des Spannungsfelds erkundet. Objekte und bewegte Bilder verbinden sich zu Wahrnehmungs-Skulpturen, die sich mit Klang und Wort improvisatorisch synchronisieren.

Zeynep Irmak öffnet weitere Perspektiven, unter anderem durch Begegnungen mit der alevitischen Gemeinde Hannover und ihrem Leiter Özcan Çolukoğlu, sowie dem Rabbiner Gabor Lengyel aus der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover. Die gesammelten Impulse entfalten sich durch Gespräche und Gedankenaustausch in weiteren projektbezogenen Parametern.

Das Projekt …. in between … versucht Studierenden einen Raum für eine gemeinsame Plattform zur Erfahrung einer Gemeinschaft im Erkennen ihrer Unterschiedlichkeiten zu eröffnen. Das Angebot, unter der Leitung von Jan Hellwig, wird durch den Support von Förderern, dem Fundraising der Stiftung Universität Hildesheim, der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, den Gastgebern der Aufführungsorte und Matthias Rebstock, Leiter des Instituts für Musik und Musikwissenschaft,ermöglicht.

Studierende und Dozierende: Hiyam Biary, Emma Marlou Bruch, Maximilian Crasser, Anne Hagenkötter, Benjamin Hohls, Anna Horak, Pieter-Jan Mumme, Nima Schaper, Vincent von Schablowsky, Daniel Wolff, Frank Paul Schubert, Zeynep Irmak, Jan Hellwig