#crossfade(s) 2017 ist ein kollaboratives Kunstwerk. Im kritischen Dialog entwickelten der Komponist und Pianist Jan Hellwig (Konzept und puredata-Programmierung), die Videokünstlerin Tanita Olbrich und der Autor Marius Goldhorn eine multimediale Installation aus Klang, Text und Bild.
Nach einer Zusammenarbeit an der Soundinstallation SALIS (Hellwig/Goldhorn 2016) regte Jan Hellwig ein erneutes künstlerisches Zusammenkommen an. Als eingeladener Gastkünstler des >> Aschermittwochs der Künstler << gründete Hellwig eine digitale Werkstatt, Tanita Olbrich wurde hinzugezogen. Von verschiedenen Orten arbeiteten die drei Künstler an der Entstehung der Installation im Lettner des Doms zu Hildesheim.
#crossfade(s) 2017 ist einerseits eine Reflexionsapparatur, in der der Museumsbesucher der parallel stattfindenden Ausstellung >> Triumph und Tod. Frühe Kruzifixe. << das Gesehene erinnert, gleichsam rekontextualisiert betrachtet. Andererseits ist die Installation ein Raum der ruhenden Erfahrung, ein Tempel im ursprünglichen Sinne: Ein vom Profanen abgegrenzter Bereich, in dem der Besucher Zeichen beobachtet und deutet. Alle Werkstattmitglieder hatten bei der Entstehung Einfluss auf alle Elemente der Installationen, waren sie doch ebenso Experten ihres jeweiligen Mediums.
#crossfade(s) – Ein Projekt von Jan Hellwig in Zusammenarbeit mit Tanita Olbrich und Marius Goldhorn